Technische Fahrzeugüberwachung

Der ZDK hat alle Datensätze für das Jahr 2021 für die AU-Mängelstatistik ausgewertet. Auf Grund der im Jahr 2021 vorgenommenen Umstellung von AU Plus auf AÜK Plus bezüglich der Erhebung der Daten zur AU-Mängelstatistik konnten nur von rund 28.600 anerkannten AU-Betrieben die entsprechenden betrieblichen Statistikdaten für den Abschlussbericht zur AU-Mängelstatistik 2021 ausgewertet werden. Für den Erhebungszeitraum 01.01.2021 bis 31.12.2021 kann festgehalten werden, dass aufgrund der Anzahl der erfassten Abgasuntersuchungen von über 10,0 Millionen AU-pflichtigen Kraftfahrzeugen (-17,2 % Veränderung gegenüber dem Vorjahr) die vorliegenden Ergebnisse als repräsentativ anzusehen sind. Die Ergebnisse zeigen, dass bei über 565.000 Kraftfahrzeugen (Pkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder) Mängel festgestellt wurden; dies entspricht einer durchschnittlichen Mängelquote von 5,7 %. Die Gesamtzahl der erfassten AU-Mängel beträgt über 1,04 Millionen; in den verschiedenen Fahrzeugkategorien wurden Mängelquoten von 2,5 % bis 12,3 % ermittelt. Die Ergebnisse dieser Mängelstatistik haben wir denen aus dem Vorjahr gegenübergestellt; daraus geht hervor, dass die Verteilung der festgestellten abgasrelevanten Mängel, bezogen auf die verschiedenen Fahrzeugkategorien, mit denen des Vorjahres vergleichbar ist. Der Nutzen der Abgasuntersuchung (AU) an Pkw beziehungsweise an Nutzfahrzeugen sowie der Untersuchung der Abgase an Krafträdern (AUK) wird unseres Erachtens mit der vorliegenden Mängelstatistik 2021 erneut belegt.

Anlagen
AU-/AUK Mängelstatistik 2021

Die Akademie des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (TAK) hat alle für das Jahr 2021 über das Statistikportal eingegangenen Datensätze der Bundesländer, in denen die Anerkennung der SP-Werkstätten auf die jeweils örtlich zuständigen Kfz-Innungen beziehungsweise den zuständigen Landesverband delegiert wurde, für die SP-Mängelstatistik ausgewertet. Darüber hinaus sind auch die Daten von den obersten Landesbehörden aus Berlin und Brandenburg über das Statistikportal in die statistische Auswertung eingeflossen. Die Ergebnisse der SP-Mängelstatistik für 2021 basieren auf einer Auswertung der betrieblichen Rückläufe von über 539.000 erfassten Sicherheitsprüfungen (-0,9 % Veränderung gegenüber dem Vorjahr) aus 3.495 SP-Werkstätten (-3,4 % Veränderung gegenüber dem Vorjahr), die zu dem Zeitpunkt noch nicht dem akkreditierten System der Inspektionsstelle des BIV nach ISO 17020 beigetreten waren. Die Ergebnisse zeigen, dass in den anerkannten SP-Werkstätten bei mehr als 197.000 erfassten Fahrzeugen sicherheitsrelevante Mängel im Rahmen der SP festgestellt wurden; dies entspricht einer durchschnittlichen Mängelquote von 36,7 %. Die Gesamtzahl der erfassten SP-relevanten Mängel beträgt über 270.000, wobei die meisten Mängel an der Bremsanlage und am Fahrgestell, am Fahrwerk, am Aufbau sowie an den Verbindungseinrichtungen festgestellt wurden. Die durchschnittliche Anzahl der Mängel pro bemängeltem Fahrzeug liegt bei 1,36. Darüber hinaus wurden über 164.000 Fahrzeuge direkt instand gesetzt und konnten somit die Sicherheitsprüfung "ohne Mängel" abschließen. Die Ergebnisse dieser Mängelstatistik wurden denen aus dem Vorjahr gegenübergestellt; daraus geht hervor, dass die Verteilung der festgestellten Mängel, bezogen auf die einzelnen Prüfbereiche, mit denen des Vorjahres vergleichbar sind. Die Zusammenstellung der bundesweiten SP-Mängelstatistik für das Kfz-Gewerbe können Sie dem beiliegenden Abschlussbericht entnehmen. Dem Bericht liegt eine Übersicht der Ergebnisse der Mängelstatistik zur Sicherheitsprüfung der Überwachungsinstitutionen für das Jahr 2021 bei.

Anlagen
SP-Mängelstatistik 2021

Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes hat alle für das Jahr 2020 über das Statistikportal der Akademie des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (TAK) eingegangenen Datensätze für die AU-/AUK-Mängelstatistik ausgewertet.

Für den Erhebungszeitraum vom 01.01.2020 bis 31.12.2020 wurden die in AÜK Plus ermittelten Daten in die AU-Mängelstatistik integriert. Es kann festgehalten werden, dass aufgrund der Anzahl der erfassten Abgasuntersuchungen von über 12,08 Millionen AU-pflichtigen Kraftfahrzeugen (-0,7 % Veränderung gegenüber dem Vorjahr) die vorliegenden Ergebnisse aus den 30.560 anerkannten AU-Werkstätten (-5,4 % Veränderung gegenüber dem Vorjahr) als repräsentativ anzusehen sind.

Die Ergebnisse zeigen, dass bei über 717.000 Kraftfahrzeugen (Pkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder) Mängel festgestellt wurden; dies entspricht einer durchschnittlichen Mängelquote von 5,9 %. Die Gesamtzahl der erfassten AU-/AUK-Mängel beträgt über 1,31 Millionen; in den verschiedenen Fahrzeugkategorien wurden Mängelquoten von 2,6 % bis 12,9 % ermittelt. Von den statistisch erfassten "n.i.O. Fahrzeugen" konnten über 342.000 Fahrzeuge im Rahmen einer Wartung/Inspektion oder einer Reparatur instand gesetzt und somit auf das zulässige Emissionsniveau zurückgeführt werden. Die Ergebnisse dieser Mängelstatistik haben wir denen aus dem Vorjahr gegenübergestellt; daraus geht hervor, dass die Verteilung der festgestellten abgasrelevanten Mängel, bezogen auf die verschiedenen Fahrzeugkategorien, mit denen des Vorjahres vergleichbar ist.

Der Nutzen der Abgasuntersuchung (AU) an Pkw beziehungsweise an Nutzfahrzeugen sowie der Untersuchung der Abgase an Krafträdern (AUK) wird unseres Erachtens mit der vorliegenden Mängelstatistik 2020 erneut belegt.

Den Abschlussbericht zur AU-/AUK-Mängelstatistik 2020 werden wir an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), den Arbeitskreis Erfahrungsaustausch in der technischen Fahrzeugüberwachung nach §§ 19 Abs. 3 und 29 StVZO (AKE), die Überwachungsorganisationen DEKRA, GTÜ, KÜS und TÜV-Verband sowie an die FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH weiterleiten.

Anlagen:

AU-Mängelstatistik 2020

Die Akademie des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (TAK) hat alle für das Jahr 2020 über das Statistikportal eingegangenen Datensätze der Bundesländer, in denen die Anerkennung der SP-Werkstätten auf die jeweils örtlich zuständigen Kfz-Innungen beziehungsweise den zuständigen Landesverband delegiert wurde, für die SP-Mängelstatistik ausgewertet. Darüber hinaus sind auch die Daten von den obersten Landesbehörden aus Berlin und Brandenburg über das Statistikportal in die statistische Auswertung eingeflossen.

Die Ergebnisse der SP-Mängelstatistik für 2020 basieren auf einer Auswertung der betrieblichen Rückläufe von fast 545.000 erfassten Sicherheitsprüfungen (-0,66 % Veränderung gegenüber dem Vorjahr) aus 3.618 SP-Werkstätten (-4,13 % Veränderung gegenüber dem Vorjahr).

Dieses Ergebnis zeigt, dass in den anerkannten SP-Werkstätten bei mehr als 204.000 erfassten Fahrzeugen sicherheitsrelevante Mängel im Rahmen der SP festgestellt wurden; dies entspricht einer durchschnittlichen Mängelquote von 37,6 %. Die Gesamtzahl der erfassten SP-relevanten Mängel beträgt über 280.000, wobei die meisten Mängel an der Bremsanlage und am Fahrgestell, am Fahrwerk, am Aufbau sowie an den Verbindungseinrichtungen festgestellt wurden. Die durchschnittliche Anzahl der SP-relevanten Mängel pro bemängeltem Fahrzeug liegt bei 1,37. Darüber hinaus wurden knapp über 172.000 Fahrzeuge nach Abschluss der Sicherheitsprüfung direkt instand gesetzt und konnten somit die Sicherheitsprüfung "ohne Mängel" abschließen.

Die Ergebnisse dieser Mängelstatistik haben wir denen aus dem Vorjahr gegenübergestellt; daraus geht hervor, dass die Verteilung der festgestellten Mängel, bezogen auf die einzelnen Prüfbereiche, mit denen des Vorjahres vergleichbar ist.

Die Zusammenstellung der bundesweiten SP-Mängelstatistik für das Kfz-Gewerbe können Sie dem beiliegenden Abschlussbericht entnehmen. Diesem Abschlussbericht liegt eine Übersicht der Ergebnisse der Mängelstatistik zur Sicherheitsprüfung der Überwachungsinstitutionen für das Jahr 2020.

Anlage:

SP-Mängestätistik 2020

Sollen Kfz-Betriebe weiterhin die AU durchführen? Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk erklärt, warum das auf jeden Fall sinnvoll ist. Die AU ist ein wertvoller Image-Faktor und gehört wegen der dahinterstehenden Komplexität in die Hand der Werkstätten.

Bei der Abgasuntersuchung kommen jedoch neue EU-Regelungen auf das Kfz-Gewerbe zu. Der Gesetzgeber verlangt ein akkreditiertes System und ein Qualitätsmanagement-Handbuch. Ein Teil davon ist auch die Kalibrierung von Geräten, um die Genauigkeit bzw. Abweichung in der Messtechnik zu dokumentieren. Damit kommt es zwar in Deutschland momentan zu einer Doppelprüfung (Eichung und Kalibrierung), die aber in den nächsten Jahren einer einheitlichen Lösung weichen soll.

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