Anwendbarkeit der Bremsprüfstandsrichtlinie bezüglich der digitalen Schnittstelle -Mitteilung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr M-V vom 10.12.2019

[12.12.2019] Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern hat mit Schreiben vom 10.12.2019 mitgeteilt, dass ab dem 1. Januar 2020 die Richtlinie für die Anwendung, Beschaffenheit und Prüfung von Bremsprüfständen (Bremsprüfstandsrichtlinie vom 12. April 2011 –VkBl. 2011 S.354) für alle im Verkehr befindlichen Bremsprüfstände vollumfänglich anzuwenden ist.

Aufgrund von bestehenden Lieferengpässen hat das Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern entschieden, den Weiterbetrieb eines Prüfstützpunktes in Mecklenburg-Vorpommern mit einem, mit Ausnahme auf die digitale Schnittstelle im Sinne der o. a. Bremsprüfstandsrichtlinie konformen Bremsprüfstandes bis zum 30. Juni 2020 zu tolerieren, wenn nachstehende Voraussetzungen erfüllt werden.

  • Neben der Neubeschaffung eins Bremsprüfständen ist zu prüfen, ob eine erneute Prüfung des vorhandenen Bremsprüfstandes mit einer Nachrüstung von Drittherstellern möglich wäre (vgl. Nummer 1.2 der Bremsprüfstandsrichtlinie). Ist im Ergebnis die Nachrüstung einer digitalen Schnittstelle zeitlich eher möglich, soll diese veranlasst werden.

  • Es muss ein schriftlicher Nachweis der Beauftragung eines im Sinne der o. a. Bremsprüfstandsrichtlinie konformen Bremsprüfstandes oder die Nachrüstung der Schnittstelle gemäß Nummer 1.2 der Bremsprüfstandsrichtlinie und eine entsprechende Bestätigung bis 31. Dezember 2019 (Ausstellungsdatum) des Lieferanten mit Lieferdatum vorliegen.
  • Die Tolerierung ist nur anwendbar, wenn trotz der o. a. Abweichung bezüglich der digitalen Schnittstelle von der Bremsprüfstandsrichtlinie die übrigen Anforderungen an die Ausstattung für Prüfstützpunkte gemäß der Anlage VIIId zur StVZO erfüllt werden.

 

 

Letzte Änderung: 16.12.2019Webcode: 0127510