Kalibrierung von Abgasmessgeräten - Mitteilung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr M-V vom 06.12.2019

[11.12.2019] Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern hat mit Schreiben vom 06.12.2019 klargestellt, dass es über den 31.12.2019 hinaus keine weitere Verlängerung der Übergangsregelung zur Kalibrierung von Abgasmessgeräten in Umsetzung der Richtlinie zur Kalibrierung von Abgasmessgeräten, die für die Untersuchung der Abgase von Kraftfahrzeugen nach Nummer 6.8.2 der Anlage VIIIa zur StVZO (AU-Geräte Kalibrierrichtlinie – VkBl. Heft 11-2018 S. 487) gibt. Eine weitere Verlängerung der Übergangsregelungen über den 31. Dezember 2019 hinaus hat das Landesamt bereits ausgeschlossen, da davon ausgegangen werden muss, dass Kalibrierdienstleistungen flächendeckend in ausreichender Kapazität zur Verfügung stehen.

Für die anerkannte AU-Werkstatt in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet dies, dass ab dem 1. Januar 2020 ein Abgasmessgerät mit Kalibrierung für die Abgasuntersuchung vorzuhalten ist. Die Weiterverwendung für die Abgasuntersuchung ohne entsprechende Kalibrierung ist unzulässig.

Ein Abgasmessgerät, dass ab 1. Januar 2020 nicht kalibriert ist, ist gemäß Nummer 5 der Anlage VIIId zur StVZO unaufgefordert der Anerkennungsstelle (örtliche Kraftfahrzeuginnung) mitzuteilen.

Die örtlich zuständig Kfz-Innung wird in diesem Zusammenhang die anerkannte AU-Werkstatt auffordern, einen Nachweis über die Kalibrierung der verwendeten Abgasmessgeräte gemäß Nummer 3.5 der o.a. AU-Geräte Kalibier-RL zu erbringen. Ohne entsprechenden Nachweis sind die örtlich zuständigen Kfz-Innungen durch die Landesbehörde angehalten keine AU-Nachweis-Siegel auszugeben. 

 

 

Letzte Änderung: 12.12.2019Webcode: 0127487