ZTG zum angeblich vom Bundesfinanzministerium geplanten Tankrabatt: „Von hinten durch die Brust ins Auge geschossen!“

[14.03.2022]  Der Zentralverband des Tankstellengewerbes e.V. (ZTG) reagiert auf Medienberichte über einen angeblich vom Bundesfinanzministerium geplanten Tankrabatt in Höhe von 20 Cent pro Liter: Grundsätzlich begrüßt der ZTG zwar jede Bemühung, die Kraftstoffpreise zu senken, doch hält er einen an der Tankstelle gewährten Tankrabatt für den falschen Weg. Warum der Staat nicht über eine befristete Senkung der Energiesteuer und ein gleichermaßen befristetes Aussetzen der CO2-Steuer auf direktem Weg die Belastung vermindert, statt weiterhin die vollen Steuern einzunehmen und dann den Rabatt an die Tankstellenbetreiber zurückzuzahlen, erschließt sich dem ZTG nicht. Das wäre eine hochbürokratische Maßnahme, umso mehr, wenn damit tatsächlich gemeint sein sollte, dass jede Tankstelle dafür auch noch die jeweiligen Tankquittungen beim Finanzamt einreichen muss. Kaum vorstellbar in Zeiten der Digitalisierung.


Der meinung des ZTG schließen wir uns im vollem Maße an und verwesen auf unsere Pressemeldung vom 11.03.2022

Letzte Änderung: 15.03.2022Webcode: 0136095