Kfz-Gewerbe MV: Teilerfolg stellt Autohandel nicht zufrieden

[04.03.2021]  Die aktuellen Beschlüsse des Corona-Gipfels stellen den Automobilhandel trotz der ersten kleinen Öffnungsperspektive zur Wiedereröffnung nicht zufrieden. Die Regelungen wonach in Regionen bei einer stabilen oder sinkenden 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen pro
100 000 Einwohner die Öffnung des Einzelhandels für sogenannte Terminshopping-Angebote („Click and meet“) unter Einhaltung definierter Zugangs- und Hygieneregeln zugelassen wird und bis zu einer Inzidenz von 50 ein Betrieb wieder komplett öffnen kann sowie Regionen über 100 wonach die Betriebe zu bleiben müssen, bringt keine Klarheit für den Handel sondern nur Verwirrung. Aufgrund sich täglich ändernder Inzidenzzahlen, sind diese Regelungen weder für die Kunden noch für die Betriebe berechenbar. Ohne den täglichen Blick auf die aktuellen Inzidenzzahlen kann kein Autohändler entscheiden, ob er seinen Betrieb jetzt teilweise oder ganz öffnen oder gar nicht öffnen darf. Für Unternehmer mit mehreren Autohandelsbetrieben an regional unterschiedlichen Standorten wird es dann völlig unübersichtlich. Mit solchen Regelungen lässt sich das notwendige wirtschaftliche Aufbruchsignal nicht erzeugen! Es ist aus der Sicht des Kfz-Gewerbes MV nicht nachvollziehbar, warum großzügig dimensionierte Autohäuser mit ihren erprobten Hygienekonzepten jetzt nicht sofort wieder sofort öffnen dürfen, wie es etwa den Gartenmärkten erlaubt wird. Vom Flächenangebot her spielen die Autohäuser in der gleichen Liga, und was den Andrang der Kunden betrifft, sind Autohäuser mit Sicherheit noch besser für eine sofortige Öffnung aufgestellt. Autohäuser sind keine Corona-Hotspots! Zudem sind die Autohäuser mit ihren angeschlossen Werkstätten ohnehin geöffnet und es ist kein Fall bekannt ist, wo sich ein Kunde hier angesteckt hat. Das Kfz-Gewerbe braucht den Schwung des Frühjahrsgeschäfts, das nun schon zum zweiten Mal in Folge größtenteils auszufallen droht. Wir brauchen diesen Schwung sofort und nicht tröpfchenweise und regional begrenzt.

Ergebnisse der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 3. März 2021

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer haben sich gestern zu den weiteren Vorgehen bezüglich der Corona-Pandemie beraten und folgende für den Automobilhandel und die Kfz-Werkstätten wichtige Beschlüsse gefasst: zu den Beschlüssen 

Letzte Änderung: 04.03.2021Webcode: 0133462